Mein Jahresrückblick 2025
nicht chronologisch, sondern von Herzen.
FRÜHLINGS-FOTOWALK - eine kleine Auszeit vom Alltag am 14.03.26 in Neuenbürg
nicht chronologisch, sondern von Herzen.
Und wieder ist ein Jahr vergangen...
Lasst uns gemeinsam einen Blick zurück werfen... nicht chronologisch, sondern von Herzen. Hier möchte ich dich heute mitnehmen zu meinen persönlichen Highlights aus 2025...
Meine liebste Jahreszeit
Der Herbst mit seinem sanften Licht ist für mich jedes Jahr eine besondere Zeit. Ich empfinde diese warmen Farben, den erdigen Geruch und das Rascheln des Laubes als wohlige Geborgenheit. Beim Fotografieren fasziniert es mich, diese kleinen, feinen Details auch für dich sichtbar zu machen. Wer nimmt diese normalerweise bei einem Waldspaziergang wahr? Mich hier mit dem Motiv zu beschäftigen, holt mich aus dem oft hektischen Alltag heraus und der Blick durchs Objektiv erleichtert das Spiel mit unterschiedlichen Blickwinkeln.
Mein putzigstes Fotomodel
Einer meiner überraschendsten Fotomomente war die Begegnung mit diesem niedlichen Eichhörnchen mitten im Wald. Bei einer kurzen Pause während meines herbstlichen Fotowalks, hörte ich plötzlich hinter mir ein unerwartetes Pfeifen. Als ich mich vorsichtig umdrehte, blickte mich dieses kleine Kerlchen frech an. Es blieb lange genug am Baumstamm und ich durfte ein paar niedliche Momente festhalten.
Mein faszinierendstes Shooting
Immer wieder berührt mich die Arbeit des Alternativen Wolf- und Bärenparks im Schwarzwald, ein Ort, den ich immer sehr gerne besuche. Dort entstehen für mich keine schnellen Fotos, sondern Begegnungen. Begegnungen, die Zeit brauchen - und Offenheit.
Diese beiden Portraits gehören zu meinen Lieblingsbildern. Links die Wölfin Gaia, rechts die Braunbärin Isa. Zwei stille Momente, zwei Wesen mit einer eigenen Geschichte. Besonders Gaia hat einen festen Platz in meinem Herzen. Es sind diese Augenblicke, in denen sich unsere Blicke treffen, in denen alles andere leise wird und ich für einen kurzen Moment das Gefühl habe, hinter die Fassade zu schauen - direkt in die Seele des Tieres.
Der Park beeindruckt mich nicht nur durch seine Tiere, sondern auch durch die tolle Arbeit, die hier geleistet wird. Die Informationen und die Einblicke schaffen Bewusstsein und Nähe - und genau das spiegelt sich für mich auch in meinen Bildern wieder.
Umso mehr bedeutet es mir, dass mehrere meiner Bilder aus diesem Besuch im Kalender 2026 des Alternativen Wolf- und Bärenparks ihren Platz gefunden haben. Eine stille Anerkennung, für die ich sehr dankbar bin.
Die außergewöhnlichste Fotolocation
Der Besuch des Lost Places Hotel Sand an der Schwarzwaldhochstraße war für mich ein sehr außergewöhnlicher Ort. Geschichte und Verfall zum Greifen nah und eine fast unerschöpfliche Vielfalt an Fotomotiven. Obwohl ich normalerweise nicht in diesem fotografischen Genre unterwegs bin, zählt es für mich absolut zu den Highlights des Jahres. Zwischendurch hatte ich das Gefühl eine Reise in die Vergangenheit zu machen und gleich anderen Gästen des Hotels zu begegnen. Der Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mich fasziniert. Auf dem Dachboden (großes Bild) zeigt sich, dass auch im Verfall eine gewisse Schönheit liegt.
Die beeindruckendste Fotolocation
Zusammen mit meiner Tochter erkundete ich auf unserem Kurztrip die Dolomiten von Innichen (San Candido) aus. Am meisten angezogen hat mich der Monte Cristallo. Hierbei hat es für mich keinen Unterschied gemacht, ob vom Aussichtspunkt aus betrachtet oder mit der herrlichen Spiegelung am Dürrensee (Lago di Landro).
Obwohl unser Ausflug uns natürlich auch zum beliebten Pragser Wildsee (Lago di Braies) geführt hat, haben mich diese kleineren Seen mehr beeindruckt. Die Spiegelungen der Berge im stillen Wasser der Seen waren für mich besonders faszinierend.
Monte Cristallo vom Dürrensee
(Lago di Landro) aus.
Misurina See (Lago di Misurina) mit der
Sorapis-Gruppe im Hintergrund.
Monte Cristallo vom Aussichtspunkt aus gesehen.
Die vertrauteste Fotolocation
Im heimischen Garten, bei herrlichem Sommerwetter, begegnete ich einigen der kleinsten Lebewesen.
Besonders im Gedächtnis blieb mir da das kleine Bienchen, das von einem plötzlichen Regenschauer überrascht wurde. Für einen Moment wurden sie ganz still und ein bisschen hilflos. So verletzlich sieht man Bienen selten - und gleichzeitig so stark.
Sehr hektisch und superschnell sind die Taubenschwänzchen (Bild links), viel einfacher zu fotografieren sind die Schmetterlinge oder der kleine Käfer.
Die wildeste Fotolocation
Eine Zeitreise in den Wilden Westen...
In Pullman City (Eging am See) fühle ich mich immer wie im Wilden Westen. Vom Lasso schwingenden Cowboy und den kämpfenden Indianern bis zu einem Banküberfall, hier kommt keine Langeweile auf.
Zwischen den vielen Tieren und der Countrymusic ist das für mich der ideale Ort zum Entschleunigen und Abschalten.
Echte Herzensmomente
Meist sind es die kurzen Momente, oft ein intensiver Blick oder auch mal die Weite einer Landschaft, die mich tief im Herzen berühren und für immer bleiben.
Im Pforzheimer Wildpark durfte ich einen ganz besonderen Moment zwischen den beiden Guanakos erleben. Besonders berührend fand ich ihren intensiven Blick und die Stimmung zwischen den beiden.
Mein Besuch im Karlsruher Zoo galt hauptsächlich "ihm". Seit unserer ersten Begegnung habe ich eine besondere Verbindung zum Schimpansen "Benny", der seit 1970 dort lebt. Benny ist sehr menschenbezogen und nimmt gerne Kontakt zu den Besuchern auf. Ihm in die Augen zu schauen, gehört für mich zu den absoluten Highlights des Jahres 2025.
Bei meinem Besuch im Würzjoch hat mich der intensive Geruch der Zirbelkiefern in seinen Bann gezogen. Zusammen mit der fantastischen Aussicht ein unvergesslicher und tief berührender Moment, der lange nachwirkt.
Ich freue mich sehr, dass du mich durch diesen Rückblick begleitet hast und ich bin gespannt auf all die Überraschungen und Momente, die das Jahr 2026 für mich bereit hält.
Was ich in diesem Jahr durch private Turbulenzen und von einem kleinen Bienchen gelernt habe:
Manchmal muss man nur den Regen überstehen und nicht jede Situation erfordert eine sofortige Reaktion. Stillhalten, durchatmen und darauf vertrauen, dass auch die Sonne wieder scheint. Für die persönliche Entwicklung sind Stolpersteine meist eine gute Entwicklungsmöglichkeit und bieten oft neue Chancen. Ganz nach dem Motto: Come back stronger - so, wie es Pullman City vorgemacht hat.
Zu allen erwähnten Themen gibt es einen Blogartikel, wenn ich dich neugierig gemacht habe und du mehr dazu erfahren möchtest, wirst du hier fündig:
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